Forschungsprojekt - DZSF - Safespace Bahnhof. Empirische Modellierung subjektiver Sicherheit und Ableitung evidenzbasierter Impulse
Value
Estimated€587,929 · 587,928.93 EUR
Awarded—
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Firms with recorded awards from Eisenbahn-Bundesamt in this tender’s CPV categories — the incumbents you are bidding against.
| Firm | Wins | Awarded | Last win |
|---|---|---|---|
| CE cideon engineering GmbH & Co. KG | 1 | €1,164,850 | 2026-06-09 |
| Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart | 1 | €734,580 | 2026-05-19 |
| Technische Universität Berlin | 1 | €500,000 | 2026-07-21 |
| Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM als Institut der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München | 1 | €421,495 | 2026-06-04 |
| Ingenieurgesellschaft für Verkehrs- und Eisenbahnwesen mbH | 1 | €219,060 | 2026-07-09 |
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CPV codes
73000000 Research & development services73300000 Research & development services73100000 Research & development servicesDescription
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, fundiertes Wissen über Einflussfaktoren auf subjektive Sicherheit an kleinen Bahnhöfen zu erlangen. Zu diesem Zweck werden objektive und subjektive Daten sowie Untersuchungen unter realen und experimentellen Bedingungen durchgeführt. Aus kombinierenden Analysen ergeben sich so evidenzbasierte Priorisierungen von Maßnahmen mit größtmöglicher Wirkung auf das Sicherheitsgefühl der Menschen. In dem Projekt wird dadurch ein evidenzbasiertes Modells zur Erklärung subjektiver Sicherheit an kleinen Bahnhöfen entwickelt. Für solch kleine Bahnhöfe liegen bislang wenig Daten vor. Gleichzeitig sind dort zunehmende Vermeidungstendenzen zu beobachten. Die Beschäftigung mit subjektiver Sicherheit ist relevant, da (1) das Risiko an Bahnhöfen Opfer einer Straftat zu werden gering ist, das Sicherheitsgefühl aber trotzdem schlecht ist und (2) sich Maßnahmen die auf eine höhere objektive Sicherheit abzielen substanziell von solchen zur Verbesserung der subjektiven Sicherheit unterscheiden können - es handelt sich um zwei weitgehend unabhängige und eigenständige Aspekte. Beispielsweise können mehr Überwachung und Polizeipräsenz Delikte reduzieren und somit die objektive Sicherheit erhöhen, gleichzeitig aber auch das Unsicherheitsgefühl verstärken, weil sie Gefahr signalisieren. Grundlage des Projektes bildet eine theoriegeleitete, umfassende Datenerhebung mit großen, heterogenen Stichproben, kombiniert mit objektiven Kontextfaktoren und experimentellen Untersuchungen. Besonderes Augenmerk liegt auf Wechselwirkungen zwischen Einflussfaktoren sowie Unterschieden zwischen sozialen Gruppen. Auf dieser Basis sollen evidenzbasierte Maßnahmen zur gezielten Verbesserung des Sicherheitsgefühls priorisiert und öffentlichkeitswirksam präsentiert werden.