Erweiterung IHE Interoperabilitätsplattform
Buyer
Name—
Country—
Published2026-09-23
Deadline—
CPV codes
48000000 Software & information systems48180000 Software & information systemsDescription
Erweiterung der bestehenden Interoperabilitätsplattform (health engine) um folgende IHE-konforme Module: IHE Affinity Domain, Registry, Repository, ATNA IHE HPD - Health Provider Directory XCA Gateway Basic Patient Privacy Consent (BPPC) Lab-Center Berechtigungsmanagement Inputmanagement Bestehende Infrastruktur als Grundlage= Die health engine der the i-engineers GmbH ist seit 2019 als konzernweite Interoperabilitätsplattform der Immanuel Albertinen Diakonie produktiv im Einsatz. Im Rahmen des Vorhabens #IAP-1092 (Einführung Patientenportal, Verhandlungs- verfahren Januar 2025) wurde die transfer-engine des Herstellerst im Sinne einer erweiterten Sicherheitsarchitektur als Single-Point-of-Contact für Kommunikation mit externen Kunden und Partnern implementiert. Zudem wurde im Rahmen des Vorhabens #IAP-0694 (Einführung MPI und DICOM/WADO, Auftragsvergabe November 2025) die Plattform um Master Patient Index (MPI) und DICOM/WADO-Funktionalität erweitert. Auftragsgegenstand= Die nun zu beauftragenden IHE-Module bauen auf dieser Infrastruktur auf und ergänzen sie um die für die Teilnahme an der H³ Initiative und dem Länderübergreifenden Vorhaben (LüV) erforderlichen IHE-konformen Komponenten, sowie Lizenzen zur Umsetzung der prozessualen und technischen Anforderungen durch die Projekte und Gesetzgebung: -- IHE Affinity Domain (IHE AD) mit XDS Registry, XDS Repository und ATNA Audit Repository als föderierte Dokumenteninfrastruktur - IHE Health Provider Directory (HPD) als Verzeichnis der H³-Teilnehmer und Leistungserbringer - XCA Gateway (Cross-Community Access) für den (länderüber-greifenden,) IHE-konformen Datenaustausch gemäß Option B (Pull-Verfahren) des LüV-Konzepts sowie mit den H³-Partnern. - Basic Patient Privacy Consent (BPPC) für die technische Abbil-dung der Patienteneinwilligungen gemäß H³ Einwilligungskonzept und DSGVO. - Lab Center des Herstellers zur direkten Bereitstellung von validierten Laboranalysen aus dem jeweils genutzten Laborinformationssystem ohne Umweg über das KIS inklusive grafischer Aufbereitung - Konfiguration und Durchsetzung eines erweiterten Berechtigungsmanagements im Sinne geltender datenschutzrechtlicher Bestimmungen aufgrund der zusätzlicher Rollen mit direktem Zu-griff auf die health-engine durch die beiden Vorhaben - Umsetzung eines Inputmanagements für den Scan analoger Einwilligung mit automatischer Weiterverarbeitung gemäß der gegeben Einwilligung zur Kaskadierung der weiteren Prozessschritte in health-engine und transferengine entsprechend der Anforderungen von H³ und LüV Die Ausschreibung deckt Leistungen aus zwei Förderprogrammen ab. Hier: Erweiterung IHE Interoperabilitätsplattform Vorliegend werden modulare Erweiterungen des Bestandssystems beschafft, bei denen keine zusätzlichen Schnittstellen zum Bestandssystem erforderlich sind. Der Auftragnehmer the i-engineers GmbH ist der einzige Anbieter auf dem Markt, der eine solche tiefenintegrierte, modulare Lösung ohne externe Schnittstellen in seinem Leistungsportfolio für das bei der Immanuel Albertinen Diakonie betriebene Bestandssystem aufweist. Die health engine der the i-engineers GmbH bildet die bestehende Interoperabilitätsplattform (IOP) für die beteiligten Einrichtungen der Immanuel Albertinen Dia-konie und ist seit 2019 produktiv im Einsatz. Für Vernetzungsvorhaben mit Dritten wurde diese im Januar 2025 im Rahmen des Vorhabens #IAP-1092 um die transferengine erweitert. Mit dem im November 2025 beauftragten Vorhaben #IAP-0694 (Einführung MPI und DICOM/WADO) wurde die health engine als konzern-weite klinische Dateninfrastruktur bereits signifikant ausgebaut. Die nunmehr zu beschaffenden IHE-Module (IHE Affinity Domain, IHE HPD, XCA Gateway, Basic Patient Privacy Consent) sind native Erweiterungsmodule der transfer-engine, die ohne externe Schnittstellen in das Bestandssystem integriert werden können. Zu erwähnen sei hier die besondere Konstellation aus health-engine und transfer-engine. Als Single-Point-of-Contact für externe hält die transferengine die IHE-Komponenten in einer gesonderten demilitarisierten Zone (DMZ). Die Kommunikation zur Identifikiation von Patienten, sowie die Nutzung/Verarbeitung von Patientendaten kommuniziert die transferengine über native interne Schnittstellen mit der healthengine und dem darin befindlichen MPI- sowie WADO-Komponenten. Nur durch die Festlegung auf das vorliegende Produkt kann eine reibungslose Integration und somit eine effektive Systemsicherheit sichergestellt werden. Überdies werden Koordinationsschwierigkeiten minimiert sowie die zusätzliche Inanspruchnahme finanzieller und zeitlicher Ressourcen vermieden. Eine integrierte Lösung bietet betriebliche Vorteile wie einheitlichen Support, gesicherte Schnittstellenkompatibilität sowie ein geringeres Fehler- und Betriebsrisiko. Der Einsatz mehrerer Dienstleister birgt das Risiko von Kompatibilitätsproblemen, Datenverlust oder Fehlfunktionen, die nicht hinnehmbar sind. Unterschiedliche technologische Plattformen erhöhen die Gefahr, dass Daten nicht korrekt gesendet oder empfangen werden können. Im Bereich kritischer Klinikprozesse ist es jedoch essenziell, unnötige Schnittstellen zu vermeiden, um Fehlerquellen auszuschließen. Nur durch das fehlerfreie Zusammenspiel der Health-Engine und der unterschiedlichen klinischen Systeme kann sichergestellt werden, dass alle notwendigen Daten zwischen den Systemen ausgetauscht werden können. Hierbei handelt es sich nicht um eine künstliche Einschränkung des Beschaffungsbedarfs auf einen bestimmten Dienstleister. Die Immanuel Albertinen Diakonie kann die gestellten Anforderungen durch objektive und nachvollziehbare Gründe belegen und hat ihren Beschaffungsbedarf nicht willkürlich oder diskriminierend festgelegt. Der aufgezeigte Beschaffungsbedarf ergibt sich aus den Anforderungen der Interoperabilitätsstandards der Initiative Health Harbor Hamburg H³ sowie des Länderübergreifenden Vorhabens (LüV), die eine IHE-konforme Infrastruktur zwingend voraussetzen.
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