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Baulärmgutachten und -monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Berlin-Mitte (VOEK 597-25)

TED · 423657-2026can-standardNo deadline given

Buyer

NameBundesanstalt für Immobilienaufgaben

CountryDE

Published2026-06-19

Deadline

Value

Estimated

Awarded

CPV codes

71500000 Architecture, engineering & inspection71240000 Architecture, engineering & inspection

Description

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beabsichtigt als Auftraggeberin (AG), auf der Liegenschaft „Postblock Nord“ (= PBN) an der Wilhelmstraße/Leipziger Straße im Berliner Stadtbezirk Mitte ein neues Verwaltungsgebäude für ministerielle Zwecke zu errichten. Auf der angrenzenden Liegenschaft „Postblock Süd“ (= PBS) sollen ein Ministerialgebäude und ein Wohngebäude errichtet werden. Das Postblockareal ist ein städtisches Quartier in Berlin, das durch die Wilhelm-/ Leipziger-/ Mauer- und Zimmerstraße begrenzt wird. Die Gesamtfläche liegt im Bereich der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“. Es ist eines der letzten großen Entwicklungspotentiale für die Bundesregierung in Berlin-Mitte. Dort steht eine fast durchgängig zusammenhängende Baufläche von ca. 25.000 m² zur Verfügung, die etwa zur Hälfte jeweils auf die Bereiche des PBN (13.284 m²) und PBS (12.379 m²) entfällt. Die beiden Grundstücksflächen werden nur durch den vornehmlich als Fußweg und zur Versorgungsdurchfahrt genutzten Buchhändlerweg getrennt. Die Generalplanungsleistungen für die Projekte wurden jeweils im Anschluss an europaweit bekannt gemachte Wettbewerbe an die Staab Architekten GmbH (PBN) und die ARGE Schenker Salvi Weber ZT GmbH Franz und Sue ZT GmbH (PBS) vergeben. Weitere Fachplanungsleistungen wurden in gesonderten Verfahren beauftragt. Derzeit werden die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den PBN und die Vorplanung für das Projekt PBS erstellt. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen zum Leistungsbild “Baulärmgutachten und -monitoring” im Zusammenhang mit der Realisierung der beiden Bundesprojekte auf dem Postblockareal, konkret bestehend aus den Leistungen "Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen" und "Begleitung der Bauausführung". Die auftragsgegenständlichen Leistungen werden durch die AG projektbezogen und zeitlich versetzt abgerufen. Grund für diese Trennung ist der zeitliche Vorsprung und die Datenlage (Bauablauf) des früher gestarteten Projekts PBN. Die Lärmschutzmaßnahmen müssen auf die Bauphasen beider Projekte ausgelegt sein, um eine möglichst lärmreduzierende Wirkung zu erzielen. Die beiden Liegenschaften können Großteiles über das öffentlich zugängliche Straßenland eingesehen werden. Bei Bedarf können Bieter im Rahmen einer Ortsbesichtigung Zugang auf die Liegenschaften PBN und PBS erhalten. Hierzu ist über die Vergabeplattform ein Besichtigungstermin mit der Vergabestelle abzustimmen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine möglichst frühzeitige Terminanfrage.

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