3. Rhonekorrektion - Prioritäre Massnahme von Visp, Los 6b Baltschiederbach - Baumeisterarbeiten
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45246000 Construction workDescription
Umsetzung der wasserbaulichen Massnahmen des Los 6b "Baltschiederbach" und die Ergänzung des Los 6a der Prioritären Massnahme von Visp: Ab der Kantonsstrassenbrücke wird das Gerinne aus der Betonschale befreit und im Schnitt auf ca. 12 m aufgeweitet. Die rechtsufrig verlaufende Ufermauer (Teil von Bachschale) wird beibehalten und muss gegen Kolk geschützt werden. Der vorgesetzte Uferverbau L = ca. 100 m mit Blocksatz z.T. im Hinterbeton drückt den Baltschiederbach weg von der Ufermauer zur linkseitigen Aufweitung. Die Blöcke im Hinterbeton im Bereich des Übergangs sollen die Strömung von der Wand weglenken und sind rau auszubilden. (Blöcke ragen mit vers. Längen aus der vorgegebenen Böschung). Teile der betonierten Sohle sowie die linke Ufermauer und der dahinterliegende Damm werden zurückgebaut und der Baltschiederbach linksufrig aufgeweitet. Das Material für den neuen Damm wird aus dem vorhandenen Material des bestehenden Dammes sowie der Mündungsaufweitung gewonnen. Ein Teil muss von extern zugeführt werden. Im unteren Bereich der Böschung wird das Ufer mit einem Blocksatz/ Blockwurf gesichert. Darüber wird die Ufersicherung mit Schroppen und Ingenieurbiologie gewährleistet. Wasserseitig wird der Kerndamm durch den Einbau eines Wühltierschutzes zusätzlich geschützt. Oberhalb des Blockwurfs/Blocksatz werden Erosionsschutzmatten angebracht. Der Fussweg linksufrig wird entlang des Dammes mit einer natürlichen Oberflächenschicht innerhalb des Gewässerraums erstellt. Im oberen Teil ändert sich die Sohlenlage des Gerinnes gegenüber dem heutigen Zustand kaum, jedoch wird die Betonschale durch eine natürliche Sohle ersetzt. Für den Wechsel von der befestigten Sohle unterhalb der Kantonsstrassenbrücke auf eine natürliche Sohle wird in der Übergangszone ein Raubettgerinne und ein bis 3 m tiefer Kolkbereich / Rampenfuss mit Blöcken ausgebildet. Im Anschluss folgt eine aufgelöste Blockrampe auf einer Länge von ca. 60 m, gefolgt von einer fischgängigen geschlossenen Blockrampe mit Niederwasserrinne. Linksufrig wird wo nötig die Bachschale zurückgebaut und die Ufersicherung ergänzt resp. an das Terrain angepasst neu aufgebaut. Teile der Bachschale können beibehalten und in den neuen Uferverbau integriert werden. Rechtsufrig wird ausserhalb des heutigen Bachverlaufs ein neuer Damm aufgebaut (inkl. Wühltierschutz luft- und wasserseitig sowie Dammfussfilter). Der Damm wird bachabwärts zusätzlich mit einem Überprofil vor Durchwurzelung geschützt. Analog zum oberen Abschnitt wird für den neuen Damm das vorhandene Material des bestehenden Dammes sowie der Mündungsaufweitung verwendet. Im unteren Teil wird das Ufer mit einem Blocksatz / Blockwurf gesichert. Darüber wird die Ufersicherung mit Ingenieurbiologie gewährleistet. Oberhalb des Blockwurfs / Blocksatzes werden Erosionsschutzmatten eingebaut. Auf der der Dammkrone werden ein Rad- und Fussweg mit einer natürlichen Oberflächenschicht erstellt. Im untersten Teil wird das Gerinne von 12 m auf ca. 45 m aufgeweitet und das Gefälle von ca. 1 % auf 2 % erhöht. Die Sohle wird mit einer unstrukturierten Blockrampe und einem Raubettgerinne gesichert. Zusätzlich werden zur ökologischen Aufwertung Rauheitselemente auf der Sohle entlang der Ufer integriert. Für die Aufweitung wird der Damm mit der Dammstrasse sowie die beiden Durchlässe (Laldnerkanal und Baltschiederbach) zurückgebaut. Die Ergänzungen Los 6a beinhalten die Fertigstellungsarbeiten im Bereich der Baltschiederbachmündung an der Rhone als auch die Neugestaltung der Mündung des Laldnerkanals.